Tipps


Allen Grund zur Vorsicht!

HInweis: Unsere Tipps können Sie als Flyer [1 Seite, PDF 168 kB, HTML 18 kB] oder als Faltblatt (Druckvorlage, 2 Seiten, PDF 423 kB, doppelseitig bedrucken] erunterladen oder fordern Sie unser Faltblatt unter flyer[at]nano-control.de an.

Kein Zweifel - Laserdrucker können die Raumluft und damit die Atemluft von Menschen signifikant mit einem gefährlichen Mix aus Schadstoffen, Feinstäuben und ultrafeinen Partikeln belasten und es gibt deutliche Hinweise auf schwere Gesundheitsschäden. Selbst das Bundesinstitut für Risikobewertung schließt Risiken nicht mehr aus! Viele Menschen leiden unter den typischen Entzündungen der Atemwege, der Augen und der Haut, oft ohne die Ursache zu kennen.
Die Verbraucher und Nutzer der Geräte erhalten keine Informationen über die Schadstoffbelastungen der Toner und die Emissionen der Geräte. Auch hinreichende Schutzvorschriften und geeignete Prüfsiegel gibt es nicht. Der „Blaue Engel“ und die Empfehlungen der Deutschen gesetzlichen Unfallversicherung sind unzureichend, denn sie berücksichtigen viele Schadstoffe und die festgestellten Emissionen von Feinstäuben und ultrafeinen Partikeln nicht. Auch die besonderen Schutzbedürfnisse von empfindlichen Personengruppen, wie Kinder, Schwangere, Allergiker und Asthmatiker werden nicht berücksichtigt. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz- und Arbeitsmedizin nimmt die Risiken offenbar langsam ernst und hat im Oktober 2010 den Schutzleitfaden 130 für Drucker und Kopiergeräte herausgegeben.

Es gibt allen Grund zur Vorsicht! Befolgen Sie unsere Tipps für ein sicheres Drucken, damit Sie, Ihre Angehörigen, Mitarbeiter und Kunden gesund bleiben. Geld sparen lässt sich damit auch noch.

Tipp 1: Weniger drucken
Vermeiden Sie unnötiges Drucken! – Dies schont die Umwelt, die Gesundheit und den Geldbeutel

Tipp 2: Tinte statt Toner
Moderne Tintenstrahldrucker sind eine schnelle, sichere und kostengünstige Alternative, auch für den Businessbereich! Immer mehr Hersteller bieten jetzt entsprechend leistungsfähige und kostengünstige Geräte an. So wirbt der Marktführer Hewlett-Packard: „Der clevere Geschäftsmann druckt mit Tinte.“ oder "50% günstiger als Laser". Epson vermeldet den Durchbruch: „Tintenstrahldrucker erobern das Büro“. und Brother bietet dokumentenechten Tintendruck bei den neuesten Multifunktionsgeräten für A4 und A3. Auch im Stromverbrauch sind die Tintenstrahldrucker deutlich günstiger.

Damit gibt es keinen einzigen triftigen Grund mehr für Laserdrucker, es sei denn, Sie mögen Ihre Kunden oder Mitarbeiter nicht. Auch moderne Nadeldrucker und Geldrucker können eine Alternative sein.
Verzichten Sie im Privatbereich und ganz besonders im Bereich von Kindern, kranken Menschen und Schwangeren unbedingt auf Laserdrucker! Feinstaubbelastungen können schon im Mutterleib die Lunge des Embryos schädigen und zu einem geringeren Geburtsgewicht führen. In Arztpraxen haben Laserdrucker nichts verloren!

Wenn auf Laserdrucker dennoch nicht verzichtet werden soll, dann fordern Sie vom Hersteller das Sicherheitsdatenblatt ab und lassen Sie sich die gesundheitliche Unbedenklichkeit bestätigen. Folgende Tipps sollten Sie unbedingt berücksichtigen:

Tipp 3: Geräte separat stellen und lüften, lüften, lüften!
Laserdruckgeräte gehören in separate Räume, mit guter Belüftung und wischbaren Böden und nicht an Dauerarbeitsplätze! Optimal ist eine Absaugung der Raumluft, oder noch besser, eine Absaugung direkt am Gerät.
Verlassen Sie bei größeren Druckaufträgen den Raum und sorgen Sie für Dauerbelüftung. Machen Sie in der kalten Jahreszeit Stoßlüftung.
Auch Luftreinigungsgeräte und spezielle Staubschutzgehäuse können helfen, die Raumluftbelastung zu reduzieren.
Klimaanlagen sollten mit Feinstaubfiltern ausgerüstet sein und ebenfalls regelmäßig gewartet werden.
In Räumen mit Laserdruckern, Laserfaxgeräten und Fotokopierern nicht essen, trinken und rauchen. Geräte niemals in Pausenräume, Teeküchen oder Flure stellen.
Zentraldrucker reduzieren automatisch das Druckaufkommen und helfen Kosten zu sparen.
Die Ballung von Laserdruckern, Laserfax- und Kopiergeräten ist teuer und erhöht die Feinstaub- und Schadstoffbelastung. Multifunktionsgeräte, am besten auf Tintenbasis, senken Emissionen und Kosten.
Nicht benötigte Geräte ausschalten, denn selbst im Standby können sie die Raumluft belasten.
Benutzen Sie nur gutes und staubarmes Papier.
Tonerbedrucktes Papier beim Umblättern nicht anlecken.

Tipp 4: Filter und Schutzgehäuse einsetzen
Professionelle Filter können die Emissionen deutlich senken! Aber Vorsicht, viele Geräte lassen sich nicht filtern. Informationen erhalten Sie bei den Filterherstellern, z. B. unter tesa Clean Air® und Clean Office carbon ® von Riensch & Held, den es sogar mit Aktiv-Kohle-Filter gibt und der nach neuesten Untersuchungen des Umweltbundesamtes sogar die feinsten Partikel filtert [Mehr ...]. Filter sollten rechtzeitig gewechselt werden. Vorsicht, keinesfalls selbst gebastelte Filter nutzen! - Dies kann zu Überwärmung und erhöhter Schadstoffbelastung führen.

Auf der Paperworld präsentierte die Fa. Riensch & Held eine Raucherkabine für Laserdrucker. Damit können auch die Emissionen von Laserdruckern von Hewlett-Packard gefiltert werden, die aufgrund der Lüftung für Nachrüstfilter ungeeignet sind.

Tipp 5: Vorsicht beim Umgang mit Toner - Wartung nur durch Fachleute
Toner-Kartuschenwechsel nur durch fachlich geschultes Personal und nur bei guter Belüftung, mit Schutzhandschuhen und Feinstaubmaske vornehmen.
Leere Kartuschen keinesfalls aufklopfen oder schütteln, um die Reste zu nutzen.
Vorsicht vor Billigtonern; sie enthalten unter Umständen noch mehr Schadstoffe; Toner mit LGA-Prüfsiegel enthalten kontrolliert weniger Schadstoffe. Das Feinstaubproblem ist damit aber nicht gelöst.
Tonerkartuschen sicher verpackt in verschlossenen Behältern aufbewahren und entsorgen.
Toner gehören nicht in Kinderhände!
Auf einwandfreien Wartungszustand achten! Geräte regelmäßig und nur von Fachpersonal reinigen lassen, mit speziellen Staubsaugern mit Feinstfilter (Typ 1, z.B. von 3M oder mind. Hepa-Kl.11 und höher).

Tipp 6: Gesundheitsbeschwerden klären, ggf. sofort zum Arzt
Bei akuten Beschwerden nach Tonerkontakt unbedingt einen Arzt aufsuchen. Haut und Augen mit viel Wasser spülen.
Wenn Sie sehr häufig unter Schnupfen, Halsschmerzen, Husten, Asthma, Entzündungen der Augen oder der leiden
und nicht wissen warum, dann kann es sein, dass der Toner Ihres Laserdruckers oder Kopierers Sie krank macht.
Dann sollten Sie die Sache unbedingt klären!
Die Stiftung nano-Control hilft Ihnen weiter. Bitte schicken Sie dazu eine Mitteilung! Sie erhalten dann kostenlos kompetente Hilfe und persönliche Beratung.

Tipp 7: Informieren Sie sich und andere
Über unsere Webseiten www.nano-control.de und www.sicher-drucken.de können Sie auf umfassende, seriöse und aktuelle Informationen zurückgreifen, um sich und Ihre Mitmenschen zu informieren. Sagen Sie es weiter!